AUA: Österreichischer Anteil soll gesichert bleiben
7. September 2008
Die Bundesregierung und Vertreter der ÖIAG einigten sich am 5. August darauf, dass ein Viertel der Anteile an der AUA in österreichischer Hand bleiben und auch die ÖIAG weiter Anteile an der Fluglinie halten kann, um eine österreichische Sperrminorität zu sichern.
Durch diesen politischen Kompromiss ist ein im Raum stehender bedingungsloser Notverkauf der für den Wirtschaftstandort so wichtigen Fluglinie abgewendet worden. Zuvor hatte sich unter anderem GPA-DJP-Vorsitzender Wolfgang Katzian gegen einen solchen bedingungslosen Verkauf ausgesprochen und formulierte dieses Anliegen auch in einem offenen Brief am Finanzminister Molterer.
Der Betriebsrat des AUA-Bodenpersonals Alfred Junghans begrüßt in einem Interview mit dem ORF-Radio die Lösung. Es gehe jetzt darum, dass der Wirtschaftstandort erhalten bleibe. “Bei allen künftigen Gesprächen soll darauf Bedacht genommen werden, dass zu einem guten Dienstleistungsbetrieb auch Menschen gehören, nicht nur Zahlen und Börsenwerte” erklärt Junghans.
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