Liebe Kollegin, lieber Kollege! Hallo Interessierte!

Beiträge dieses Blogs der Erwerbstätigen am Flughafen Wien können jetzt sehr einfach abonniert werden. Einfach hier den Email-Newsletter anmelden.

Die Bundesregierung und Vertreter der ÖIAG einigten sich am 5. August darauf, dass ein Viertel der Anteile an der AUA in österreichischer Hand bleiben und auch die ÖIAG weiter Anteile an der Fluglinie halten kann, um eine österreichische Sperrminorität zu sichern.
Durch diesen politischen Kompromiss ist ein im Raum stehender bedingungsloser Notverkauf der für den Wirtschaftstandort so wichtigen Fluglinie abgewendet worden. Zuvor hatte sich unter anderem GPA-DJP-Vorsitzender Wolfgang Katzian gegen einen solchen bedingungslosen Verkauf ausgesprochen und formulierte dieses Anliegen auch in einem offenen Brief am Finanzminister Molterer.

Der Betriebsrat des AUA-Bodenpersonals Alfred Junghans begrüßt in einem Interview mit dem ORF-Radio die Lösung. Es gehe jetzt darum, dass der Wirtschaftstandort erhalten bleibe. “Bei allen künftigen Gesprächen soll darauf Bedacht genommen werden, dass zu einem guten Dienstleistungsbetrieb auch Menschen gehören, nicht nur Zahlen und Börsenwerte” erklärt Junghans.

mehr zum Thema hier.

ein Offener Brief an Minister Molterer:

Die GPA-DJP fordert Finanzminister Molterer auf, die Beschäftigten bei der AUA zu unterstützen

Offener Brief an BMF Molterer (pdf)In einem offenen Brief wendet sich die GPA-DJP heute am 5. September an Wilhelm Molterer, um ihn als verantwortlichen Minister mit maßgeblichem Einfluss auf die ÖIAG aufzufordern, sich bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die kaufmännischen und technischen Beschäftigten (Bodenpersonal) der Austrian Airlines für die Rechte der Beschäftigten stark zu machen.
Molterer solle alles in seiner Macht stehende tun, damit das Verschlechterungspaket der Arbeitgeber umgehend vom Tisch komme und die Beschäftigten im Rahmen der Kollektivvertragsverhandlungen den ihnen zustehenden fairen Gehaltsabschluss erhalten, heißt in dem Brief.

Außerdem wird Molterer aufgefordert dafür Sorge zu tragen, dass das Unternehmen AUA künftig von einem Management geführt wird, das die Interessen der Beschäftigten berücksichtigt und den engagierten Menschen in diesem Unternehmen ein Minimum an Respekt für ihre Arbeit entgegenbringt. Die jetzige Unternehmensführung habe nach den letzten Vorkommnissen auf allen Linien versagt, die Beschäftigten sind mit Recht empört.

Dem AUA-Bodenpersonal steht fairer Gehaltsabschluss zu!

hier der Link zur Presseaussendung auf ots.at.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.